Selbstgemachtes oder gekauftes Katzenfutter: Das ist besser für Eure Katze

Wenn es um die Versorgung eurer Katze geht, habt ihr zwei Möglichkeiten: entweder greift ihr zu kommerziellen Produkten, oder ihr stellt das Futter eurer Katze einfach selbst her. Welche Variante besser für eure Katze ist, zeigen wir euch hier. 

Die meisten Katzeneltern füttern ihre Katzen vermutlich mit kommerziellem Futter aus dem Supermarkt. Manche Katzenbesitzer ziehen es allerdings vor, das Futter ihrer Katze selbst zuzubereiten. Egal für welche Variante ihr euch entscheidet, es gibt bei jeder Vor- und Nachteile, über die ihr gut informiert sein solltet.  

Was Katzen Essen vs was Menschen essen

Die Ernährung einer Katze ist bei weitem nicht so facettenreich und flexibel wie die eines Menschen (klar, wir sind ja auch mehr oder weniger omnivor). Da Katzen sehr kleine und hauptsächlich fleischfressende Tiere sind, kann bereits eine kleine Veränderung ihres Ernährungsplans sehr große Ausmaße haben. 

Ihre Bedürfnisse sind deshalb ganz anders als bei einem Menschen. Ein Mensch kann sich ohne gesundheitliche Probleme vegetarisch oder sogar vegan ernähren und dabei trotzdem noch alle Nährstoffe aufnehmen, die der menschliche Körper benötigt. Bei Katzen ist das anders, da sie auf bestimme Proteine und Nährstoffe angewiesen sind, die sich in Fleisch befinden. Diese können sie nicht durch pflanzliche Stoffe ersetzen. 

Das heißt: Nicht alles, was wir Menschen als gesund betrachten, muss zwangsläufig für andere Spezies gesund sein. 

Kommerzielles Katzenfutter

Der Vorteil von Katzenfutter, das frei im Handel erhältlich ist, ist, dass es von Experten erzeugt wird, die bei der Herstellung die richtigen Nährstoffe in genau der richtigen Dosierung zusammensetzen. Außerdem sind auf dem Futter Fütterungshinweise zu finden, die euch genau darüber aufklären, wie viel Futter ihr eurer Katze geben solltet abhängig von Alter, Größe und Geschlecht. 

Ein Argument gegen kommerzielles Futter ist die Tatsache, dass ihr die Verantwortung für die Ernährung eurer Katze komplett in fremde Hände abgebt. Außerdem ist jede Katze verschieden: Manche haben eventuell die Veranlagung dazu, schneller an Nierenkrankheiten zu erkranken oder haben Probleme mit dem Herzen. In diesen Fällen könnte vor allem günstiges Futter aus dem Supermarkt die Entstehung von bestimmten Krankheiten fördern. Haltet auf jeden Fall mit eurem Tierarzt Rücksprache. In besonderen Fällen kann dieser eurer Katze Spezialfutter verschreiben, das eine geringere Dosierung an bestimmten Proteinen enthält.

Selbstgemachtes Futter

Natürlich könnt ihr eurer Katze auch selber Futter erstellen, beziehungsweise selbstgemachte Snacks in die Ernährung eurer Katze einbauen. Ihr solltet vorher allerdings mit eurem Tierarzt abklären, was für eure Katze gesund ist und was nicht. 

Hier ist eine Liste von Nahrungsmitteln, die ihr eurer Katze auf keinen Fall geben solltet.

Prinzipiell solltet ihr darauf achten, so natürlich wie möglich zu bleiben und Laktose und glutenhaltiges Getreide zu meiden.

Katzengras, Katzenminze, rohes Hühnerfleisch, frische Eier und frischer, roher Fisch sind prinzipiell unbedenklich. Karotten, Rinderhack, Fisch und Spinat können gekocht gefüttert werden.

Hülsenfrüchte, Milchprodukte, gewürzte Speisen, Schweinefleisch und Knochen solltet ihr eurer Katze nicht geben, da diese schädlich sein können. 

von Lisa Herold